Und Heimat Nr.1-6? Natürlich im Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt und im Einwohnerrat von Riehen, in seinem Garten mit den Wildtieren im Moos, im Riehener Landgasthof, bei den Fans in der Muttenzerkurve im St.Jakob-Stadion (D3, Balkon 1.Reihe), etwas gesetzter im Block BB (Reihe 10) der Haupttribüne im Dreisamstadion beim SC Freiburg - und im Basler Theater (Reihe 1, Platz 7)
Einen Josefstadt-Abend bereitet man mit einer Meditation im Schlosspark von Schönbrunn zu Wien vor. Achtung: Der Parkspaziergang hinterlässt Staub an Schuhen und Beinkleidern. Vor Betreten des frisch herausgeputzten Theaters bitte draussen abklopfen, wenn es zum Umziehen zeitlich nicht mehr reicht (Park ist noch weitläufiger als man denkt).
Am liebsten nicht alleine in die Josefstadt...
..aber immer am Morgen danach beim Café Landtmann sich viel über die Josefstadt und höflichkeitshalber auch etwas über "die Burg gleich nebenan" auslassen ("das geht sich aus" - sagt man dem so?)...
...oder einfach nur chillouten! Indessen...
...nur eins, liebes und verwöhntes Josefstädter-Publikum: Mehr und längeren Applaus, bitte!
Bei so viel Engagement des J-Teams (von F wie Föttinger bis S wie Strobele) und atemberaubenden Theaterabenden würde ich mir etwas mehr Applaus wünschen. Oder wie es die Fans des SC Freiburg singen: Wir sind aus Baden (nicht bei Wien), wir sind aus Bayern, wir sind die Fans, die immer wiederfeiern. Wer andere feiert, feiert im Grund sich mit und wird erst so Teil des Ganzen, also hier der Josefstadt. Also, liebe Wiener und Möchtegern-Wiener wie ich in aller Welt: Theatergenuss findet seine Krönung dadurch, dass das Publikum (lies: Fans) das Theater und sich feiert.